SÄCHSISCHER WALDBERICHT- SO VIELE KRANKE BÄUME WIE NIE

 

Quelle: https://www.wald.sachsen.de/waldzustand-4840.html

Die trockene und heiße Witterung der Jahre 2018 / 19 hatte die Bäume bereits massiv geschwächt.

2020 war die Temperatur im Vergleich zum langjährigen Mittel um 2,1 Grad Celsius  zu warm

Es fehlten mehr als 20 Prozent der sonst üblichen Niederschlagsmenge. Zusammen mit den ausgebliebenen Niederschlägen vorausgegangener Trockenjahre belief sich das gemittelte Defizit auf über 450 Liter je Quadratmeter (Stand September 2020). Dies entspricht einem kumulativen Niederschlagsdefizit von knapp zwei Drittel eines Jahresniederschlage

Seit 1766 hat es in Sachsen nach Mitteilung des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung in Leipzig keine derartige zweijährige Sommerdürre wie 2018 und 2019 gegeben. Diese setzte sich 2020 in den (Wald-)Böden während der Vegetationsperiode fort.

Noch nie wurden bei der Erhebung des Waldzustandes so wenige Bäume ohne erkennbare Schäden erfasst und noch nie waren gleichzeitig so viele Bäume deutlich geschädig (35 Prozent der Waldbäume eine deutliche Beeinflussung (Schadstufen 2 bis 4), 44 Prozent eine schwache Beeinflussung (Schadstufe 1) und 21 Prozent keine erkennbare Beeinflussung des Kronenzustandes (Schadstufe 0) auf.)

Innerhalb der dreißigjährigen Beobachtungszeitreihe erreichte der mittlere Nadel- und Blattverlust aller sächsischen Bäume 2020 ein neues Maximum und liegt bei 26,1 Prozent.

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